Folge 116 mit The Pill über "I Need To Be A Weapon"
Mit „I Need To Be A Weapon“ legt die Frankfurter Hardcore-Punkband THE PILL ihre zweite Platte vor. Bassist Jan gab ausführlich Auskunft darüber, warum diese nun so vielfältig geprägt ist und wie es der Band gelingt, komplett ohne Ausschweifungen ihre Aussagen musikalisch und lyrisch auf den Punkt zu bringen. Wir sprachen außerdem über den Einfluss des Produzenten Michel Wern, die Entwicklung der Band seit der Debütplatte und darüber, warum sich THE PILL immer noch lieber als Kollektiv sehen. Das hat in erster Linie mit der gelebten Demokratie bei THE PILL zu tun, was im Entstehungsprozess einer Platte gar nicht immer so einfach umzusetzen ist. Ein wesentlicher Punkt sind allerdings auch die Texte von Sam, die jetzt weniger Reflexion von außen, sondern eher von innen sind.
Was hat es mit dem Renaissancegemälde der Luzifers auf sich und ist die Waffe im Albumtitel eher ein Symbol für Verteidigung oder Selbstermächtigung? Jan berichtet über die ganz bandeigene Definition von Erfolg und darüber, wie schwer es ist, Konzerte, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen. Außerdem sprechen wir über seine Affinität zum Black Metal und das Buch, das er darüber geschrieben hat. Über all das und noch viel mehr haben wir gesprochen, viel Spaß mit der Folge.