krachfink.de - der Podcast

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Folge 114 mit Leftovers über "Schau nicht so"

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Alex und Leon von der Wiener Grunge-Punkband LEFTOVERS sind bereits zum zweiten Mal im krachfink.de Podcast zu Gast. Seit ihrem Debüt hat sich einiges getan, und so gibt es jede Menge zu besprechen.

Im Mittelpunkt steht das mittlerweile vierte Album „Schau nicht so“: Warum pendelt der Sound der Band weiterhin so selbstverständlich zwischen Melancholie und Ekstase? Welche Ansprüche haben LEFTOVERS inzwischen an ihren eigenen Sound und wie entstehen die Songs?

Wir sprechen mit Schlagzeuger Leon und Bassist Alex außerdem darüber, ob sich das Quartett mittlerweile erwachsen fühlt, wie sich ihr Blick auf die Zukunft verändert hat und welche Vorstellungen und Träume sie für die Band haben. Es geht um die Entwicklung ihres Equipments, den veränderten Umgang mit dem eigenen Sound und natürlich um die Frage, wer hier eigentlich wie schaut.

Darüber hinaus nehmen wir uns Zeit für einzelne Songs des neuen Albums und sprechen über deren Entstehung, Inhalte und Besonderheiten.

Ein ausführliches Gespräch über „Schau nicht so“, die Entwicklung von LEFTOVERS, musikalische Ansprüche, Zukunftspläne und die kleinen und großen Fragen, die eine Band auf ihrem Weg begleiten.

[Review zu "Schau nicht so" von LEFTOVERS bei krachfink.de](https://krachfink.de/leftovers-schau-nicht-so-review/)

[Hier geht es zur krachfink.de Playlist 2026 bei Spotify](https://open.spotify.com/playlist/0fU1leshxcZN6VnWXZfrq3?si=W6AqGXpeQrOm6IouKkB9iA)

Folge 113 mit Suralin über "Every Day Slices Me"

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SURALIN haben mit „Every Day Slices Me“ eine EP veröffentlicht und sind mit ihrem Noise, Post-Punk und Kraut mit Sicherheit nie näher an ihr eigentliches Ziel gekommen. Die Chemnitzer Band spielt seit 2009 in Originalbesetzung, verbunden durch die Sehnsucht, in der Musik das Einfache zu finden. Ihre Musik findet jenseits des Zeitgeistes und ohne Zwänge statt. Dass SURALIN immer abseits der aktuellen Trends klangen, war lange ein Fluch und ist mittlerweile zum Segen geworden.

Alex spricht im krachfink.de-Podcast über die Akzeptanz von Vergänglichkeit, sein Verständnis von Kunst, Eskapismus, darüber, warum aus der Band kein Beruf wurde, sein Verhältnis zur Musik und darüber, wie sich mit den Jahren jugendliche Engstirnigkeit in Offenheit wandelte.

Warum die erste EP zum ersten Mal selbst produziert wurde, in einer Waldhütte entstand und kein Album mit mehreren Songs geworden ist, und auf welchen ungewöhnlichen Wegen er sich selbst an die Gitarre herantastete, erfahrt ihr ebenfalls in diesem kurzweiligen Gespräch.

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Folge 112 mit Daily Thompson über "Glue"

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DAILY THOMPSON aus dem Ruhrgebiet haben mit „Glue“ ihr mittlerweile siebtes Album veröffentlicht. Zwischen Grunge, Alternative und Noise bewegt sich die Band dabei gewohnt eigenwillig durch ihre Songs. Zu Gast im krachfink.de Podcast ist stellvertretend für das Trio die Bassistin Mephi. Wir sprechen über das Zusammenspiel innerhalb der Band, die Entstehung des Albums und die Aufnahmen im geschichtsträchtigen Seattle. Was ist dort vom Geist des Grunge noch zu spüren und was fällt DAILY THOMPSON trotz aller Erfahrung im Zusammenhang mit der Band eher schwer?

Mephi erzählt außerdem von ihrem Interesse an Serienkillern und davon, wie und aus welcher Perspektive dieses Thema seinen Weg in den Song „BTK“ gefunden hat. Musik bedeutet für DAILY THOMPSON vor allem, Dinge gemeinsam zu erleben und zu teilen. Um eine gestelzte Außendarstellung geht es dabei weniger. Umso besser, dass Mephi darüber berichtet, wie es möglich ist, mit der eigenen Musik dank GEMA-Einnahmen zumindest ganz ordentlich über die Runden zu kommen.

Das Foto von DAILY THOMPSON hat Jonas Wenz gemacht, die krachfink.de Titelmusik ist von der tollen Band PABST.

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Folge 111 mit Rising Insane über "Deathrace"

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Die Bremer Metalcore-Band RISING INSANE steht mit „Deathrace“ vor der Veröffentlichung ihrer neuen Platte. Zu Gast im krachfink.de Podcast sind Sänger Aaron und Gitarrist Sven. Es geht um die Entstehung des Albums, den Titel und die lose damit verbundenen sieben Todsünden. Die Band hat für „Deathrace“ vieles reduziert und setzt stattdessen auf pure Kraft, während die Liebe zum Detail an anderer Stelle spürbar wird, etwa in den Texten.

Es geht um traumatische Reaktionen auf äußere Umstände, aber auch um den Umgang der Menschheit miteinander und darum, warum wir uns das Leben gegenseitig noch schwerer machen. Aaron erzählt, warum er diesmal weniger tief in die eigenen Traumata eintauchen wollte. Außerdem sprechen wir über Musik als therapeutische Stütze und den Videodreh zu „Outrage“, der unter erschwerten Bedingungen stattfand.

Weitere Themen sind Touren mit großen Bands wie Papa Roach und die Frage, was man sich dabei für die eigene Bühnenperformance abschauen kann: Wie wird man selbst lockerer, sicherer und wie nimmt man ein Publikum für sich ein? Und weil RISING INSANE nicht nur auf düstere Metalcore-Songs stehen, geht es auch um Coverversionen und das ganz normale Leben einer Band, der man optisch wohl eher Bremen 4 als harten Metal zuschreiben würde.

Das Foto von RISING INSANE hat Katharina Sterl gemacht, die krachfink.de Titelmusik ist von der tollen Band PABST.

Folge 110 mit Berlin 2.0 über "Kaltental"

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Eigentlich beschäftigt sich krachfink.de – abgesehen von der Rubrik für Klassikeralben – vor allem mit aktuellen Veröffentlichungen. Die zweite Platte der Stuttgarter Death-Pop/Post-Punk-Band BERLIN 2.0 ist allerdings so spannend, dass „Kaltental“ knapp ein Jahr nach Erscheinen noch einmal genauer unter die Lupe genommen wird.

Zu Gast im krachfink.de Podcast ist Texterin und Sängerin Elena Wolf. Bei brutaler Hitze sprechen wir über ein Album, das sich kritisch mit der Gesellschaft auseinandersetzt und dabei gleichzeitig erstaunlich menschenzugewandt bleibt. Es geht darum, warum „Kaltental“ ohne einfache Parolen funktioniert, warum Genrebezeichnungen manchmal nebensächlich sind, wie die Songs entstehen und wie man hochwertig aufnehmen kann – oder gemeinsam mit Ferdinand Führer auch mal bewusst unterirdisch.

Außerdem sprechen wir über unterschiedliche Vorstellungen von Liebe und Frieden, gesellschaftliche Widersprüche, die Frage, warum Kriege im Namen Gottes immer wieder geführt werden, über die Enzyklika von Papst Leo zu KI und über den Glauben ganz allgemein.

Folge 109 mit Ziller über "Oh Büe"

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Man kennt Matthias Schmid als Gitarrist, Sänger und Texter der Nürberger Punkband AKNE KID JOE. Nun hat er sich als ZILLER auf neues Terrain begeben und mit „Oh Büe“ eine EP in oberallgäuer Mundart veröffentlicht. Im krachfink.de-Podcast sprachen wir darüber, wie es zu diesem Projekt gekommen ist, ob und wann ihm sein Dialekt peinlich ist, worum es in den einzelnen Songs geht, warum das Ganze nichts mit Brauchtumspflege zu tun hat, was er am Landleben durchaus schätzt, ob er mit ZILLER auch auf die Bühne möchte – und natürlich darüber, was es Neues von AKNE KID JOE gibt.

Folge 108 mit Madsen über "SMILE"

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Mit „SMILE“ veröffentlichen MADSEN bereits ihr zehntes Album. Drei Brüder und ein Freund, seit jeher (fast) in Originalbesetzung. Das ist heutzutage durchaus bemerkenswert. Sebastian und Sascha Madsen sprachen im krachfink.de-Podcast über ihre Haltung zur Band, ihre Motivation, kreative Prozesse und die Geschichten hinter den einzelnen Songs.

Musikalisch bewegt sich „SMILE“ zwischen Rock, Indie und Pop, stellenweise sogar mit einer Prise Italo-Schlager. Das Erfolgsrezept von MADSEN wirkt auf den ersten Blick simpel, lebt aber von seiner Vielseitigkeit und davon, dass die Band den Begriff Abgrenzung über die Jahre auf ihre ganz eigene Weise interpretiert hat.

Wir sprachen über selbst gebaute Strobo-Effekte, die Kunst des Loslassens, vorhersehbare Kritik, die Vor- und Nachteile eines eigenen Labels sowie über Sebastians Ansatz, sich bewusst von Emotionen leiten zu lassen, statt großen Wert auf ausgefeilte Prosa zu legen.

Ohne sich ausschließlich den Sonnenseiten zuzuwenden, gelingt es MADSEN immer wieder, einen positiven Nachhall zu hinterlassen und zwar ehrlich, unprätentiös und ohne sich anzubiedern.

Folge 107 mit Hi Mum über "Ghostwood"

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Wenn Nostalgie kein Rückspiegel, sondern ein Motor ist, dann klingt sie vielleicht so wie bei HI MUM. Die Nürnberger Band hat mit "Ghostwood" ein Debüt hingelegt, das gleichzeitig verträumt und direkt ist, irgendwo zwischen Alternative, Grunge und Shoegaze, mit Pop-Melodien, die nicht kleben, sondern nachhallen.

Zu Gast sind Sängerin und Gitarristin Lilly (auch aktiv bei SCHORLE) und Bassist Daniel (spielt auch bei PAULINCHEN BRENNT), der im Gespräch auch mal Jacky genannt wird. Wir sprechen über die bewusste Arglosigkeit, die in ihren Songs mitschwingt, über Erinnerungen, die sich eher wie Fragmente anfühlen, und über die vielen kleinen Hinweise, die sich in ihren Texten und Titeln verstecken wie bei einer popkulturellen Schnitzeljagd.

Es geht um die Anfänge der Band, um das, was von ihrer gemeinsamen Vergangenheit bei MAFFAI übrig geblieben ist, um kreative Dynamiken und darum, was HI MUM eigentlich antreibt. Und wir schauen nach vorne auf eine Releaseparty, die genauso detailverliebt geplant ist wie ihre Musik.

Folge 106 mit Pabst über "This Is Normal Now"

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Was ist schon normal?

Dass das Berliner Trio PABST noch nicht im Pop-Rock-Himmel schwebt, ist es jedenfalls nicht. Aber es sind eben andere Zeiten – Zeiten, in denen Grunge und Stoner Rock zwar keine Berührungsängste mit Pop haben, ihre goldenen Jahre aber längst hinter sich gelassen haben.

Trotzdem machen Tore, Erik und Tilmann weiter und ziehen mit ihren starken Alben immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Sänger und Gitarrist Erik Heise war stellvertretend für die Band im krachfink.de-Podcast zu Gast.

Wir sprechen über die neue Platte, die Bedeutung kreativer Schaffensphasen, das Oxymoron, mit Musik Geld verdienen zu wollen, das kollektive Bewusstsein der Menschheit, eine freche Orca-Gang und ihre Freude daran, Yachten zu versenken, die Magie des Radios, Freiheit vs. Eigenverantwortung, Kunst nach dem Minimalprinzip, Ticketpreise – und ein mögliches Melonbash-Festival.

Folge 105 mit Odd Couple über "Rush-Hour des Lebens"

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„Musik werden wir beide immer machen. Das ist halt etwas, was man tut“ – mit diesem Satz bringt Tammo Dehn von ODD COUPLE die Selbstverständlichkeit und Intuition auf den Punkt, die das musikalische Schaffen von ihm und seinem Bandkollegen Jascha Kreft ausmacht. Abseits von jeglichen Trends biegen sie sich ihren eigenen Sound zusammen, versenden Wort- und Klangkollagen – ohne den Anspruch jeglicher Nachvollziehbarkeit. Dabei sind sie häufig konkreter, als sie es selbst bemerken – immer ein Merkmal von guter Kunst.

Im krachfink.de-Podcast sprachen wir nun ausführlich über ihre neue Platte „Rush-Hour des Lebens“, die im April 2025 über Clouds Hill erschienen ist. Lasst euch ein auf Bananentexte, die zu Metaphern und Botschaften werden – oder einfach krumm und krude bleiben – und auf Rockriffs, die auf Takten und Effekten reiten, die jeglichen Zeitgeist und mögliches Radio-Airplay bewusst ignorieren.

Als Belohnung gibt es Musik, bei der man sich vergessen und etwas für sich finden kann – wenn man bereit ist, loszulassen.

Das Foto von Odd Couple hat Milan Koch gemacht.

Über diesen Podcast

Über gute Musik - über 100 Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Punk, Rock, Hardcore, Metal, Indie, Hip Hop... und alle möglichen Bindestrich-Genres, Hauptsache gute Musik, die etwas auslöst.

Darum - und auch über Bücher und Filme - geht es auf dem Blog www.krachfink.de und hier bei krachfink.de - der Podcast von Nadine Schmidt, die schon seit 2011 als Szeneredakteurin unterwegs ist (u.a. Ox Fanzine, VISIONS, metal.de, BurnYourEars).

Die Interviews fanden i.d.R. ohne große Vorgespräche statt, weshalb es bei neuen Begegnungen schön zu beobachten war, wie man sich langsam lockerte und aneinander herantastete.

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